Feuchtbiotop Maiersdorf

Planung eines Feuchtbiotopkomplexes, bestehend aus einem differenziert gestalteten größeren Teich, sowie mehreren kleinen Tümpeln.

Auch vom Skywalk an der Hohen Wand gut sichtbar – das Feuchtbiotop „Zweiwiese“.

Der Teich mit Flachwasserzonen, Tiefwasserbereichen und einer wechselfeuchten Mulde, die temporär auch trockenfallen soll, weist eine Größe von ca. 2.200 m² auf. Die drei kleinen Tümpel sind zwischen 30 und 90 m² groß.

Erlaufschlucht – Purgstall

Im Anschluss an meinen Vortrag zu NATURA 2000 Schwerpunktprojekten in Purgstall an der Erlauf wurde ich von Landwirten und Gemeinderäten auf verschiedene Anliegen in und um die Erlaufschlucht angesprochen. Nach Abklärung der Fördermöglichkeiten konnte mit einer engagierten, lokalen Projektgruppe ein mehrteiliges Projekt umgesetzt werden:

Besucherleitsystem Erlaufschlucht - Wiederherstellung eines Teils der Hutweidelandschaft am „Heidegrund“ – Schlosspark Purgstall

Stadtklimarobuste Bäume

Nach Problemen bei einer Neubepflanzung mit wenig salztoleranten Bäumen, beauftragte die Stadtgemeinde Bruck ein Konzept zur Auswahl zukunftsfähiger, salz- und stadtklimaverträglicher Bäume.

Nicht jeder Baum passt zu jedem Projekt, jedem Standort und in jede Gemeinde – von Verkaufsinteressen unabhängige Beratung zahlt sich aus!

Nach einer Analyse der Ausgangslage und der vorhandenen Probleme beinhaltet das Konzept grundlegende Empfehlungen zu den Baumstandorten und zur Auswahl geeigneter Baumarten.

Naturschutzfachliche Grundlagen

Für die Gewässersanierung (siehe dort) und begleitende Maßnahmen im Harrachpark, waren vorbereitend die naturräumlichen Grundlagen zu erheben, da der Park beinahe vollständig im NATURA 2000 Gebiet „Feuchte Ebene – Leithaauen“ liegt. Die Gewässer- und Fischökologie wurde dabei vom Büro DWS bearbeitet, die Themen:

Biotoptypen – Vegetation; FFH-Lebensraumtypen; FFH-Pflanzenarten; Habitateignung für FFH-Schmetterlingsarten; Pflanzenarten der NÖ Artenschutzverordnung

von meinem Büro.

Naturschutz

Naturschutz mit den Schwerpunkten: NATURA 2000 und ÖPUL-Naturschutzmaßnahen ist ein zentraler Teil meines Berufslebens.

Zum Naturschutz kam ich durch ausgeprägtes Interesse – privat, beim Studium als Tutor für Botanik und aktiv bei der Besetzung des heutigen Naturschutzgebiets „Batthyanyfeld“.

Gewässersanierung im Harrrachpark

Knapp 10 Jahre nach der bislang letzten – wenig denkmalgerechten – Sedimenträumung in den frühen 1980er Jahren im Harrachpark, wurde bereits wieder die Verschlammung der Gewässer als vordringliches Problem genannt.

3 km Gewässerlänge; 6 ha - historische - Wasserfläche; 42 cm Gefälle, ein erhaltener „Hafen“ aus dem 18. Jhdt., der Entstehungszeit des Landschaftsparks, und rund 80.000 m³ Schlamm!

als spannende und herausfordernde Aufgabenstellung.

In der folgenden Übersicht sehen Sie alle relevanten Projekte und Beiträge zum gewählten Thema Naturschutz.

Ökologische Bauaufsicht

Im Bescheid zur Bewilligung der Gewässersanierung in zwei Teststrecken, gem. §7 NÖ Naturschutzgesetz, wurde festgelegt:

Eine Ökologische Bauaufsicht muss die bescheidmäßigen Auflagen überwachen.

Vorab war im Rahmen des gleichzeitig durchgeführten NVP-Feststellungsverfahrens anhand meiner Einreichunterlagen festgestellt worden, dass das Projekt weder einzeln noch im Zusammenhang mit anderen Plänen zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Europaschutzgebietes „Feuchte Ebene – Leithaauen“ führen kann.

NATURA 2000

Das Projekt zielte darauf ab, aufbauend auf einer Risikoanalyse, in ausgewählten NATURA 2000 Schwerpunktgebieten LandwirtInnen, die ausgewählte Natura 2000-Lebensraumtypen bewirtschaften, zu einer Teilnahme an den ÖPUL-Naturschutzmaßnahmen zu motivieren.

Zielsetzung war es 70 % der ausgewählten Natura 2000-Flächen durch die Teilnahme an den ÖPUL-Naturschutzmaßnahmen zu sichern.

Naturschutzplan - Weiterbildung

Im Rahmen betrieblicher Naturschutzpläne sind verpflichtende Weiterbildungsveranstaltungen vorgesehen. Im ÖPUL 2007 war innerhalb des Verpflichtungszeitraums der Besuch von zwei einschlägigen Weiterbildungsveranstaltungen zu absolvieren.

In mehreren Weiterbildungsveranstaltungen wurde Wissenswertes und Praktisches zu landwirtschaftlich genutzten FFH-Lebensraumtypen in mehreren NATURA 2000 Gebieten vermittelt.

Wertvolle Flächen

Bereits 1994 konnte ich an einem Pilotprojekt zur Vorbereitung der ÖPUL-Naturschutzmaßnahmen mitwirken.

Seither waren die ÖPUL – Naturschutzmaßnahmen lange Zeit eine wesentliche, wenn nicht die wichtigste, meiner beruflichen Aufgaben.

In bisher fünf Perioden (ÖPUL 95, ÖPUL 98, ÖPUL 2000, ÖPUL 2007 und ÖPUL 2015) habe ich weit über tausend Betriebe mit inzwischen mehreren 1.000 Feldstücken bei der Umsetzung der ÖPUL-Naturschutzmaßnahmen beraten, so viele, wie vermutlich kaum jemand anderer in Österreich.

Pflanzensteckbriefe

Beim Programm "Biodiversitätsmonitoring mit LandwirtInnen" beobachten rund 700 LandwirtInnen charakteristische Pflanzen- und/oder Tierarten auf ihren wertvollen Flächen.

Dafür wurden von mir einige der Pflanzensteckbriefe bearbeitet.

Die Steckbriefe dienen der einfachen und sicheren Bestimmung von Pflanzen und Tierarten durch die LandwirtInnen und sollen auch ohne fachlichen Background nutzbar sein.